Hallo Sportfreunde,
am Sonntag, den 13.09.2026, war es endlich wieder so weit: Für mich stand in Zwickau eine Mitteldistanz auf dem Programm. Und wie es sich für einen ordentlichen Wettkampftag gehört, gab es natürlich auch gleich das passende Wetter dazu. 😄
Um 7:00 Uhr kam ich in Zwickau an und mein erster Gedanke war: „Oh nein – es regnet!“ Die zweite Frage folgte prompt: Was wird das wohl heute werden?
Also erst einmal das Fahrrad zusammengebaut. Währenddessen regnete es munter weiter – und zwar nicht so, als hätte Petrus nur kurz die Gießkanne ausprobiert. Nein, er schien einen richtigen Dauerauftrag zu haben. Anschließend holte ich meine Startunterlagen ab und machte mich auf zum Rad-Check-in. Dort strahlte mich plötzlich ein TTL-Mitglied an und ich dachte mir: „Das ist aber schön!“ Die Kontrolle meines Fahrrads nahm sie sehr gewissenhaft vor 😅 Dabei stellte sie fest, dass meine Bremsen nicht richtig funktionierten.
Ich erklärte kurzerhand: „Die habe ich vergessen einzuhängen.“ Gesagt, getan – Bremsen eingehängt, Mangel behoben und schon konnte es weitergehen. Der erste „technische Defekt“ des Tages war damit glücklicherweise schnell erledigt. Kurz vor dem Start traf ich dann noch weitere Mitglieder des TTL, was mich sehr gefreut hat. Es ist einfach schön, wenn man bekannte Gesichter sieht und weiß, dass man nicht ganz alleine unterwegs ist.
🏊♂️ Ab ins Wasser
Dann ging es endlich zum Schwimmstart. Ich war ziemlich aufgeregt und wollte eigentlich nur noch eins: loslegen! Gesagt, getan – der Startpfiff ertönte und ab ging die Post. Die 1,9 Kilometer Schwimmen absolvierte ich in 44 Minuten. Danach hieß es: raus aus dem Wasser und ab in die Wechselzone. Und dort war wirklich alles nass. Das lag diesmal nicht nur am Schwimmen – der Regen hatte weiterhin großen Spaß daran, uns zu begleiten. 🌧️
🚴♂️ 14 Runden gegen Regen.
Irgendwann war es dann endlich so weit: Ich durfte aufs Rad. Vor mir lagen 14 Radrunden, und die hatten es durchaus in sich. Aber auch hier begegneten mir immer wieder TTL-Starter. Wir motivierten uns gegenseitig, feuerten uns an und machten uns damit die eine oder andere Runde etwas leichter. Diese Unterstützung hat mir wirklich sehr geholfen, denn die 14 Runden waren intensiv und irgendwann merkte ich natürlich auch, dass die Kräfte langsam weniger wurden. Nach ungefähr drei Stunden durfte ich das Rad endlich wieder abstellen.
Beim Absteigen merkte ich sofort: Die Beine waren müde. Sehr müde. Aber Aufgeben war keine Option. Ich sagte mir einfach: „Erst einmal loslaufen und schauen, was der Körper sagt.“
🏃♂️ Jetzt noch 20 Kilometer
Also los. Die ersten Schritte waren – sagen wir es freundlich – gewöhnungsbedürftig. 😅 Aber mit jedem Meter ging es besser. Und auch auf der Laufstrecke traf ich immer wieder meine Teamkollegen. Wir motivierten uns gegenseitig, feuerten uns an und sorgten dafür, dass keiner zu früh den inneren Schweinehund gewinnen ließ. Diese Unterstützung war für mich unglaublich wertvoll. Sie half mir dabei, auch die letzten Kräfte zu mobilisieren und die 20 Kilometer Laufstrecke zu Ende zu bringen.
Und dann war er endlich da:
Der Zieleinlauf! Nach insgesamt 5 Stunden und 54 Minuten konnte ich die Mitteldistanz erfolgreich beenden. Was für eine Erleichterung!
Ich war einfach nur froh, erleichtert und stolz, dass ich es geschafft hatte. Trotz Regen, müder Beine, 1,9 km Schwimmen, 14 Radrunden mit 1000 Höhenmeter und 20 km Laufen hieß es am Ende:

Geschafft!
Ein ganz besonderer Dank geht an meine TTL-Teamkollegen, die ich auf der Strecke immer wieder getroffen habe und die mich mit ihren Anfeuerungen motiviert haben. Genau solche Momente machen einen Wettkampf zu einem besonderen Erlebnis. Und natürlich bleibt auch die Erkenntnis des Tages:
Wettkämpfe in Zwickau machen einfach Spaß.
Sportliche Grüße
TTL Micha
